• Freude am Umgang mit verschiedenen Werkstoffen wie  Holz, Kunststoff usw…
  • Handwerkliches Geschick
  • Interesse an Materialien und Formen sowie an moderner Technik
  • Technisches Verständnis und gutes Vorstellungsvermögen
  • Gute mathematische Grundkenntnisse

Je nach Region des deutschen Sprachgebietes hat dieses Handwerk einen anderen Namen. Nach dem Wortatlas der deutschen Umgangssprachen, Bern/München 1977, Karte 20, ist die regionale Verteilung wie folgt:

  • in Nord-, West- und Ostdeutschland, Österreich und Südtirol sagt man Tischler und Tischlerei.
  • in Hessen, im Saarland, in Rheinland-Pfalz, in Baden-Württemberg, Bayern und vereinzelt im Ruhrgebiet, sowie in der Deutschschweiz und Westösterreich (insbesondere Vorarlberg) sagt man Schreiner und Schreinerei.

Quelle: Wikipedia

Die Hand des Tischlers prägt Räume, Wohnungen und Häuser, Läden, Praxen, Büros und Verwaltungsbauten, Kirchen und Museen, Hotels und Sportstätten und vieles mehr. Der Tischler ist Wahrer und Weiterentwickler handwerklicher Fachkenntnisse und setzt diese materialgerecht und meisterlich um.

Der Tischler hat eine Tätigkeit die ein hohes Maß an Findigkeit, Selbständigkeit, Vorstellungskraft und Genauigkeit verlangt – eine Aufgabe, die zu den Urbedürfnissen der Menschheit gehört. Durch seine Arbeit wird ein Haus erst vollendet, ein Raum erst bewohnbar.

Die gleichmäßige Beanspruchung körperlicher und geistiger Kräfte, verbunden mit Möglichkeiten zur Entfaltung künstlerischer, organisatorischer oder kaufmännischer Fähigkeiten – diese Vielschichtigkeit macht das Tischlerhandwerk zu einem Beruf, der neben der guten wirtschaftlichen Existenz eine tiefe Befriedigung bietet.

Weitere Informationen zur Ausbildung

  • Freude am Umgang mit vielfältigen Werkstoffen
  • Handwerkliches Geschick
  • Interesse an vielfältigen Materialien u. Formen sowie moderner Technik u. Maschinen
  • Technisches Verständis und ein gutes Vorstellungsvermögen
  • Gute mathematische Grundkenntnisse

Die Ausbildung zum Tischler / Tischlerin dauert insgesamt drei Jahre. 

Im Landkreis Schaumburg wird das erste Jahr durchgängig an der BBS Rinteln (Bereich Holztechnik) durchgeführt. In dieser Zeit hat man (sofern noch nicht geschehen) die Möglichkeit einen Ausbildungsbetrieb zu suchen. Die anschließenden 2 Lehrjahre werden dann im jeweiligen Betrieb durchgeführt.

Der Berufsschulunterricht in der BBS Rinteln ergänzt die praktische Ausbildung im Betrieb. Schwerpunkt ist auch hier, Kenntnisse und berufliches Handeln in konkreten Projekten anschaulich zu vermitteln.

Eine Zwischenprüfung findet in der Mitte der Ausbildung statt und am Ende der Lehrzeit legt der / die Auszubildende die Gesellenprüfung mit einem schriftlichen und zwei praktischen Teilen ab. 

Mit bestandener Prüfung wird auf der Freisprechungsfeier der Gesellenbrief überreicht.

Die Perspektive auf gut bezahlte Facharbeitspositionen ist ebenso geboten wie die Chancen auf Führungspositionen in größeren Betrieben. 

Durch Weiterqualifizierung und Ablegen der Meisterprüfung eröffnet sich die Möglichkeit zur Selbstständigkeit oder zum Betriebsleiter als angestellter Meister. 

Nicht selten sind Designer oder Architekten „gelernte Tischler“.

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